Verantwortlich für die Zeichenvergabe ist die im Juni 1995 gegründete "Gütegemeinschaft Wellpappe e.V.", der derzeit 64 Wellpappenhersteller und -verarbeiter aus Deutschland und dem Ausland angehören. Eine Wellpappenverpackung, die das Zeichen tragen soll, muss die Anforderungen der "Güte- und Prüfbestimmungen für Wellpappe" erfüllen. Hier ist für die wichtigsten Wellpappensorten festgelegt, welchen physikalischen Belastungen sie standhalten müssen.

So gibt es bestimmte Werte für die Berstfestigkeit, die Durchstoßarbeit und den Kantenwiderstand. Die für die Steifigkeit wesentliche Wellenart ist ebenso definiert wie die Festigkeit der Verklebung. Anhand eines Codesystems kann jeder Wellpappenverwender erkennen, für welche Beanspruchungen die jeweilige Verpackung ausgelegt ist.

Das Zeichen ist als RAL-Gütezeichen zugelassen. Damit werden die aus vielen Wirtschaftsbereichen bekannten strengen RAL-Qualitätskriterien und Prüfbestimmungen nun auch auf die entsprechend gekennzeichneten Wellpappenverpackungen angewendet. Die Güte- und Prüfbestimmungen der "Gütegemeinschaft Wellpappe e.V." können Sie hier finden.